Welcher Mantel hält im Winter warm? Die Modelle von ONLY haben Platz für dicke Strickpullover

Welcher Mantel hält im Winter warm? Die Modelle von ONLY haben Platz für dicke Strickpullover
An der zugigen Haltestelle merkst du schnell, ob dein Wintermantel auch über einem dicken Strickpullover noch richtig schließt. Wenn der Stoff über der Brust spannt, hilft dir die zusätzliche Lage beim Warten wenig. Für Wärme brauchst du einen isolierenden Mantel und genügend Raum darunter. Ein weiter Schnitt allein sagt noch nichts über den Schutz vor kaltem Wind aus. Prüfe die Passform direkt mit deinem eigenen Pullover. Achte dabei auf das Material der Hülle und auf deinen Bewegungsspielraum beim Gehen.
Wolle und Füllung halten die Wärme am Körper
Wollfasern sind gekräuselt und bilden kleine Luftpolster im Stoff. Diese eingeschlossene Luft bremst den Wärmeverlust. Wolle nimmt bis zu 30 Prozent ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit auf, ohne sich klamm anzufühlen. Dieser Effekt macht einen Wollmantel aber nicht wasserdicht. Für einen kurzen Weg bei feuchter Kälte und für langes Stehen im Regen brauchst du unterschiedliche Eigenschaften. Ein hoher Wollanteil dient dir als verlässlicher Anhaltspunkt bei der Materialwahl. Prüfe das Futter und kontrolliere die Dichte des Gewebes genau.
Bei gefütterten Wintermänteln hält die Füllung Luft zwischen ihren Fasern fest. Prüfe daher nicht bloß, wie dick der Mantel auf dem Bügel aussieht. Achte darauf, ob die Wattierung an den Schultern gleichmäßig liegt. Zusammengedrückte Stellen lassen weniger Platz für isolierende Luft. Nässe lässt Daunen verklumpen. Dadurch verlieren sie ihr wärmendes Volumen. Synthetische Wattierungen isolieren auch im feuchten Zustand verlässlich und trocknen schneller als nasse Daunen.
Auch der Verschluss zählt. Ein Dufflecoat hat charakteristische Knebelverschlüsse. Bei jedem Mantel von ONLY lohnt sich beim Anprobieren ein Blick hinter die Verschlüsse. Wenn zwischen den Stoffkanten ein Spalt bleibt, erreicht kalte Luft die darunterliegende Kleidung. Ein dicker Oberstoff gleicht eine offene Front nicht aus.
Der Pullover braucht Raum an Schultern und Oberarmen
Zieh zur Anprobe genau den Strickpullover an, den du im Winter tragen möchtest. Ein dünnes Oberteil zeigt dir nicht, wie eng der Mantel später über Grobstrick sitzt. Schließe die Front vollständig und lass die Arme zunächst locker hängen. Der Stoff sollte über der Brust glatt aufliegen und nicht zwischen den Knöpfen auseinanderziehen.
Beweg danach die Arme nach vorn. Dein Rücken darf hierbei nicht spannen. Überschnittene Schultern und weite Schnitte lassen mehr Raum für voluminöse Ärmel. Achte trotzdem auf die Achseln, denn ein weiter Rumpf sagt wenig über die Weite der Ärmel aus. Greif mit geschlossenem Mantel nach einem gedachten Haltegriff im Bus und beuge die Ellenbogen. Wenn der Mantel dabei stark nach oben zieht, wählst du besser einen anderen Schnitt statt sofort eine größere Konfektionsgröße.
Ein Taillengürtel fasst einen weiten Mantel über dem Pullover zusammen. Zieh diesen Gürtel nicht so fest an, dass er die Kleidungsschichten flach presst. Mehrere dünne Lagen bieten eine praktische Alternative zu einem einzelnen sehr dicken Pullover. Zwischen körpernaher Unterwäsche und weiteren Schichten bleibt isolierende Luft stehen. Wenn dein Grobstrickpullover die Ärmel bereits komplett ausfüllt, probiere denselben Mantel mit einem feineren Wollpullover über einem Unterhemd an.
Wind und Nässe verlangen eine geschlossene Außenhülle
Für den Arbeitsweg im Schneeregen reicht ein warmer Stoff allein nicht aus. Winddichte Außenstoffe bremsen kalte Zugluft wirksam aus. Versiegelte Nähte halten Niederschlag an den Nahtstellen ab. Prüfe die genaue Materialbeschreibung, statt aus der Bezeichnung Wintermantel automatisch auf Regenschutz zu schließen. Wasserabweisend bedeutet nicht wasserdicht. Ein Wollmantel ohne entsprechende Hülle ersetzt bei anhaltendem Regen keinen Regenmantel. Bei längerer Bewegung im Schnee sind dünne Funktionsschichten unter der schützenden Hülle eine Alternative zum schweren Baumwollpullover. Baumwolle saugt Schweiß auf und gibt Feuchtigkeit nur sehr langsam ab. Beim anschließenden Warten fühlt sich der Stoff dann nasskalt auf der Haut an.
Ein längerer Saum bedeckt mehr von den Beinen, doch beim Gehen brauchst du ausreichend Bewegungsraum. Setz dich mit geschlossenem Mantel auf einen Stuhl und prüfe, ob der Saum hochrutscht oder der Reißverschluss unter Spannung gerät. Achte oben auf den Kragen: Zwischen Hals und Stoff sollte dein Schal Platz finden, ohne den Verschluss auseinanderzudrücken. Prüfe die Ärmel, besonders wenn du deine Tasche über der Schulter trägst und dadurch den Stoff nach oben ziehst. Nimm zur Anprobe deine Winterhandschuhe mit. Strecke die Arme nach vorn und kontrolliere, ob zwischen Ärmelabschluss und Handschuh ein Stück Handgelenk frei bleibt.





